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Für Menschen in Bad Münder, die unserer Hilfe bedürfen, haben wir gemeinsam etwas Wertvolles geschaffen.
Eine Aktion der Münderschen Tafel
12.01.2008 | Offizielle Eröffnung der Münderschen Tafel
Offizielle Eröffnung der Münderschen Tafel am Samstag, den 12. Januar 2008 im BIK-Haus in Bad Münder.
Fotos: Jens Rathmann (Neue Deister Zeitung)
08.08.2008 | Gemeinsamer Kaffeenachmittag
08.08.2008 | Gemeinsamer Kaffeenachmittag
Eröffnungsrede von Hermann Wessling
Sehr verehrte Gäste,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Tafel,
Sie haben in sehr unterschiedlicher Weise, aber alle gemeinsam das Entstehen unserer Tafel in den vergangenen Monaten aktiv begleitet:
Hermann Wessling
Sie haben durch Ihre Entscheidungen in Ortsrat, Rat und auf Landkreisebene den Tafelbetrieb ermöglicht,
als örtliche Unternehmen oder Privatperson durch Sach-, Dienstleitungs- und Geldspenden den Aufbau der Tafel nachhaltig gefördert,
als freiwillige Helfer durch aktive Mitarbeit die Sanierung der Räume am Theenser Anger mit bewundernswertem Einsatz realisiert bzw. Sie wollen künftig ehrenamtlich im Tafelbettrieb tätig werden,
und last but not least haben Sie als Tafel-Experten und künftige Partner uns mit Rat, Tat und Finanzmitteln tatkräftig zur Seite gestanden.
Darum haben wir Sie eingeladen. Danke, dass Sie uns bisher so tatkräftig unterstützt haben und in so großer Zahl gekommen sind. Seien Sie uns herzlich willkommen! Jede und Jeder von Ihnen hätte es verdient, persönlich genannt zu werden. Dies würde den zeitlichen Rahmen sprengen. Darum versichern wir Ihnen: Jede und jeder von Ihnen ist uns gleich wichtig und verdient unseren aufrichtigen Dank!
Ja, meine Damen und Herren, es ist in höchstem Maße bedauerlich, dass wir in unserer Stadt eine Tafel benötigen, aber es ist phantastisch, dass wir jetzt über eine Tafel verfügen und dies in so kurzer Zeit geschafft haben. Damit ist klar: Wir begnügen uns nicht damit, Bedürftigkeit und soziale Mangelsituationen zu beklagen, sondern das Tafelteam steht dafür ein, aus mitbürgerlicher Verantwortung dort konkret zu helfen, wo Hilfe not tut. Dabei ist jede und jeder uns willkommen, der bzw. die unsere Ziele bejaht, gleich aus welchen Motiven das jeweilige Engagement herrührt. Gleichzeitig mahnen wir aber alle politischen Verantwortungsträger, für sozial gerechtere gesellschaftliche Verhältnisse in Deutschland Sorge zu tragen. Wir sind nicht das soziale Feigenblatt für soziale Schieflagen in unserem Land!
Blicken wir kurz zurück. Wie kam es zur Münderschen Tafel? Aufgeschreckt durch die Nachricht über die Gründung einer Pyrmonter Tafel bat ich in der Sitzung des Ratsausschusses für Bildung, Sport und Soziales am 8.2.2007 die Verwaltung um Auskunft, wie viele Mitbürger in Bad Münder bedürftig sind, d. h. nicht durch eigenes Einkommen ihren Lebensunterhalt sichern können, als Basis für die Frage, ob unsere Stadt auch eine Tafel benötigt. Schon diese Anfrage führte zu einem lebhaften Medienecho in der Öffentlichkeit und ersten Angeboten zur praktischen Mithilfe.
Sechs Wochen später - am 23. März - lautete die Antwort der Stadtverwaltung: Es sind 1 711 Männer, Frauen und Kinder, die Anspruch auf soziale Leistungen haben. Das war gleichzeitig der Startschuss für die Planung einer Tafel. Es folgten Erkundungen bei der Pyrmonter und der Hamelner Tafel, deren Vorsitzender Wolfgang Asche sofort zu Kooperation und Unterstützung bereit war und den Vorschlag einer Außenstelle in Bad Münder machte.
Der 2. Schritt war die Suche nach Gleichgesinnten aus dem Münderaner Sozialbereich. Auch das gelang erfreulich schnell, so dass sich am 3. Mai erstmals ein Vorbereitungsteam traf, zu dem die Sozialamtsleiterin E. Borcherding, die Diakoniepastorin F. Kesper-Weinrich, für die Caritas Monika Koschany sowie die Sozialarbeiterin der AIBM Ines Rasch und meine Person gehörte. Schon in diesem ersten Gespräch wurden die Weichen für eine Zusammenarbeit mit Hameln gestellt, so dass bereits beim 2. Treffen am 23. Mai Vorsitzender Wolfgang Asche und seine Stellvertreterin Helga Eisenberg teilnahmen und das 3. Treffen am 8. Juni bereits in der Hamelner Tafel stattfand. Insgesamt hat das sich ständig personell erweiterte Vorbereitungsteam in nur sechs Treffen ein komplettes Organisationskonzept erarbeitet. Bereits beim 6. und letzten Treffen am 28. August wurde eine Kooperations-vereinbarung zwischen der Hamelner und der künftigen Münderschen Tafel unterzeichnet. Die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern der Hamelner Tafel war dabei von entscheidender Bedeutung. Mit großem Respekt sagen wir dafür heute dem Hamelner Vorstand Danke.
Die Suche nach einem geeigneten Standort für die Tafel stand zunächst unter einem ungünstigen Stern. Sehr schnell hatte man sich auf leer stehende Räumlichkeiten in der sog. blauen Turnhalle neben der Sozialstation geeinigt, als die Nachricht eintraf, dass die ganze Halle wegen festgestellter Baumängel gesperrt werden musste. Die anschließende Bewertung verschiedener Alternativen fiel negativ aus - bis auf eine Variante: die früheren, seit nunmehr rd. sechs Jahren leer stehenden Räume der AIBM am Am Theenser Anger 37. Der Einwand "zu abgelegen" fand zwar Beachtung, wurde aber nicht so stark gewichtet, so dass das Vorbereitungsteam sich für diesen Standort entschied. Eine sehr gute Wahl, wie wir inzwischen wissen. Allerdings mussten die Räume saniert werden. Das nahm man in Kauf. Welcher Kraftakt dafür tatsächlich notwendig war, werden Dieter Hainer und Siegfried Schönfeld schildern.
Parallel zur Arbeit im Vorbereitungsteam verliefen die Einschaltung der zuständigen Behörden des Landkreises und die Klärung erforderlicher Auflagen. Hierbei war Architekt Peter Nehmann als Baufachmann mit guten Behördenkontakten außerordentlich hilfreich und das alles ohne Honorar!
Ebenso wichtig war die Beratung im politischen Raum. Dem zuständigen Fachausschuss wurde ein erstes Konzept am 19. Juni und dem Ortsrat der Kernstadt am 18. Juli vorgestellt. In beiden Gremien fand die Tafelidee starke Befürwortung. So haben schließlich der Fachausschuss am 6. September und der Ortsrat vier Tage später am 10. September einstimmig einem Nutzungsvertrag für die mietfreie Überlassung der Räume am Am Theenser Anger 37 zugestimmt. Auch dafür sagt das Tafelteam heute herzlichen Dank.
Dass die Tafel nunmehr mit einer wöchentlichen Ausgabe ihren Betrieb aufnehmen kann, verdankt sie insbesondere einem hinreichend großen Helferteam. Schon beim ersten Aufruf zur Mitarbeit am 12. Juli waren alle Plätze im Sitzungssaal des Steinhofs besetzt. Inzwischen haben fast 30 Frauen und Männer ihre aktive Mitarbeit erklärt. Weitere Helfer und Helferinnen sind willkommen.
Innerhalb eines knappen halben Jahres hat die Tafel in Bad Münder einen Bekanntheitsgrad und gleichzeitig ein Image erreicht, das geradezu verblüffend ist. Das verdanken wir den örtlichen Medien, die zu vorbildlichen Kommunikatoren der Tafelidee geworden sind. Auch Ihnen, meine Herren, gilt unser aufrichtiger Dank!
Hat das Vorbereitungsteam nun seine Aufgabe beendet, nachdem ein Leitungsteam die Verantwortung für den Betrieb der Tafel übernommen hat? Keineswegs! Die Tafel bedarf auch weiterhin der engen Vernetzung mit der Verwaltung ebenso wie mit Kirchen und Sozialverbänden. Darum sind Sozialamt, Diakonie und Caritas sowie Arbeiterwohlfahrt, DRK und Umsonstladen, deren Vertreter ich besonders willkommen heiße, eingeladen zur Mitwirkung im Beirat der Münderschen Tafel. Es war uns von Beginn an klar, dass wir bei der Werbung zur Mitarbeit neue zusätzliche Helferinnen und Helfer gewinnen mussten und die Arbeit der Sozialverbände nicht schwächen durften. Dass dies gelungen ist, macht uns gemeinsam froh.
In den vergangenen Monaten ist die Arbeitsloseninitiative Bad Münder für uns ein wichtiger Partner geworden. Sie hat uns in der Vorbereitungsphase in mehrfacher Weise unterstützt und holt nun wöchentlich Lebensmittelspenden aus Geschäften in mehreren Ortsteilen Bad Münders ab. Möglich gemacht hat diese Unterstützung das JobCenter Hameln. Dafür danken wir Ihnen; Herr Reineke, herzlich.
Unseren Dank für die vielseitige und großartige Hilfe vieler Spender und Sponsoren möchten wir in einem Flyer zum Ausdruck bringen, den wir Ihnen heute überreichen.
Lassen Sie mich abschließend den Bogen noch sehr viel weiter spannen. Die Tafel kann ihre wachsenden Aufgaben nur dann erfolgreich bewältigen, wenn die bisherige breite Unterstützung aus der Bevölkerung und der örtlichen Wirtschaft anhält und zu einer dauerhaften Partnerschaft führt. Bad Münder braucht, so haben wir eingangs festgestellt, eine Tafel. Die Tafel braucht aber auch Bad Münder, also Jede und Jeden von Ihnen. Werden Sie darum Mitglied in der Tafelrunde.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!
Auf unserer Internetpräsenz finden Sie Bildaufnahmen von diversen Aktionen unserer Tafel. Selbstverständlich respektieren wir Ihre Privatsphäre, doch ist es praxisfern, alle abgebildeten Personen persönlich um Ihre Erlaubnis zur Veröffentlichung zu bitten. Wenn Sie nicht wünschen, dass Ihr Bild auf dieser Internetseite veröffentlicht wird, bitten wir Sie um eine kurze, formlose Benachrichtigung. Selbstverständlich werden wir dann schnellstmöglich die betreffenden Bilder löschen.
Kontakt zur Münderschen Tafel
HEYNET-COMPUTER
Am Theenser Anger 37 · 31848 Bad Münder · Fon: 05042 / 527747 · Fax: 05042/5274351 · info@muendersche-tafel.de