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Wir im Pressespiegel
Quelle: Neue Deister Zeitung vom 13.10.2014
Segen und Skandal zugleich
Landessuperintendent Eckhard Gorka als Festredner beim dritten Benefizessen der Münderaner Tafel
Bad Münder. „Für mich ist die Tatsache, dass es Tafeln wie Ihre gibt, Segen und Skandal zugleich.“ Mit diesen Worten brachte Landessuperintendent Eckhard Gorka die Gäste des dritten Benefizessens der Münderaner Tafel zum Nachdenken. Nach Ex-Olympiasiegerin Hildegard Falck aus Nettelrede und dem ehemaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer in den Vorjahren sprach diesmal der 60-jährige Theologe in der Berufsgenossenschaftlichen Bildungsstätte zu den 40 Gästen. Dabei ging es vorrangig um das Verhältnis von Kirche und Politik. „Wir dürfen die Not nicht aus den Augen verlieren“, forderte Gorka, der eine Einmischung des Staates in die tätige Nächstenhilfe strikt ablehnt. „Der Staat muss stattdessen Freiräume lassen, die Nächstenliebe ermöglichen“, steht für den Kirchenmann fest, der neben Theologie auch Zeitungswissenschaften studiert hat. Auf der Suche nach Vorbildern gelte es „durch Anteilnahme zu protestieren, einprägsam mitzuleiden“ und Vorbilder zu finden, die auch die dem Menschen eigenen inneren Widersprüchlichkeiten akzeptierten. Die Sehnsucht nach Vorbildern sei dabei in allen Altersstufen ungebrochen, doch die Idole seiner eigenen Jugend seien nicht mehr aktuell, so Gorka in seinen Überlegungen zum Verständnis von Heiligen und Vorbildern. Moderne, zeitgemäße Heilige müssten „die Not der Welt mitleiden“ und dennoch die menschliche Widersprüchlichkeit ertragen. „In diesem Sinne sind auch Sie Heilige“, rief der Landessuperintendent den sich in der Tafel engagierenden Ehrenamtlichen zu. Deren Arbeit habe zwei neue Aspekte gewonnen, erwiderte Tafelchef Dieter Hainer. Zum einen die Schulobstversorgung, zum anderen die Ausbildung von Integrationslotsen. Ferner seien für den Ausbau der Binnenstruktur der Tafel – etwa durch Rollwagen und Sicherheitsschuhe – rund 40000 Euro eingeplant. Scharfe Kritik äußerte Hainer am Vorwurf, dass durch die derzeit rund 920 Tafeln in Deutschland das Elend zementiert werde. Entsprechende Behauptungen, wie die des Soziologen Stefan Selke seien „ein Schlag ins Gesicht der Ehrenamtlichen“. Untermalt von Harfen- und Klavierklängen (Nele Martin, Linda Frank und Elias Schütte mit Musikschulleiter Tobias Kokkelink) würdigten die Gäste unisono die Tafel als Leuchtturmprojekt in der Kurstadt. Und das seit sieben Jahren. Inzwischen werden rund 250 Bedürftige versorgt, Tendenz steigend. Darunter sind derzeit auch Flüchtlinge aus Syrien. „Die Tafel ist ein Beispiel dafür, dass die zivile Bürgergesellschaft in Bad Münder sehr gut aufgestellt ist“, lobte Bürgermeister Hartmut Büttner. Von Christoph Huppert
Christoph Huppert
Audiobeitrag zu diesem Ereignis
Christoph Huppert: www.zeilen-sprung.de
freier Journalist. U.a. auch für unseren regionalen Hörfunksender Radio aktiv e.V. (www.radio-aktiv.de) in Hameln tätig.
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Alle Presseartikel dieses Jahres
19.12.2014 16 Integrationslotsen sind einsatzbereit
05.12.2014 Ohne sie wäre die Stadt ärmer
13.10.2014 Segen und Skandal zugleich
12.10.2014 120 Kilo Bio-Kartoffeln für die Tafel
18.09.2014 Mündersche Tafel lädt zu Benefiz-Essen
18.08.2014 Verhaltener Besucherzuspruch
10.08.2014 Tafel jetzt mit mobiler Betreuung
04.08.2014 Vitamine satt
30.06.2014 Sammeln als Generationenprojekt
24.06.2014 Gratis-Energiecheck für Tafelkunden
04.06.2014 Spielend in der Gesellschaft ankommen
02.06.2014 Hilfe in der neuen Heimat
29.04.2014 Abnehmen für den guten Zweck
10.04.2014 37000 Euro-Spende für die Tafel
26.02.2014 Puderzucker gibt den letzten Schliff
16.02.2014 Tafel möchte Ortsteile erreichen
15.02.2014 Tafel-Vorsitzender Dieter Hainer freut sich über die Spende...
28.01.2014 Frische Farbe für die Tafel-Räume
18.01.2014 Tafel auf dem Weg zum Kunden
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