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Für Menschen in Bad Münder, die unserer Hilfe bedürfen, haben wir gemeinsam etwas Wertvolles geschaffen.
Wir im Pressespiegel
Quelle: Neue Deister Zeitung vom 12.08.2015
Zahl der Tafel-Kunden steigt auf 215
Mündersche Einrichtung kann Flüchtlingsstrom noch gut stemmen

Dieter Hainer

Bad Münder. Dem Winter sieht Dieter Hainer mit leichten Bauchschmerzen entgegen. Erfahrungsgemäß stünden dann weniger Lebensmittel, allen voran natürlich Obst und Gemüse, zur Verfügung, weiß der Leiter der Tafel Bad Münder. Und bis dahin werde die Zahl der Kunden sicherlich weiter gestiegen sein. Momentan haben die Ehrenamtlichen 215 Namen in ihrer Datei aufgeführt. Und bereits das ist ein hoher Anstieg, vergleicht man die Zahl mit den registrierten Tafel-Kunden vor zwölf Monaten: damals waren es 150. Der Anstieg ist durch die hohe Zahl an Flüchtlingen zu erklären, die in den vergangenen Monaten nach Bad Münder gekommen sind. Etwa 120000 Asylbewerber in ganz Deutschland besuchen die Tafeln. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Bundesverband schätzt, dass es bis Ende des Jahres 150000 sein werden; jeder zehnte Kunde wäre dann ein Flüchtling. Erst am Montag hat die Stadt 23 Asylbewerber aufgenommen, in der Vorwoche waren es zehn. Hainer bekommt von der Verwaltung, sobald die Zuweisung seitens des Landkreises bekannt gegeben wurde, eine E-Mail mit den Daten der Flüchtlinge: Name, Geburtsdatum – und, ganz wichtig, Herkunftsland. „Damit wir vorbereitet sind, und die passende Übersetzung unserer Informationsbroschüre da haben, die vom Bundesverband der Tafeln erarbeitet worden ist.“ Die Informationen seitens der Verwaltung zwar einerseits die Arbeit, aber die Politik mache es sich sehr leicht. Seine Kritik richte sich dabei nicht an die Stadt, sondern an den Bund, der die Aufgaben ehrenamtlichen Helfern, wie eben der Tafel und den Integrationslotsen überlasse. Gemeinsam mit diesen kommen die Flüchtlinge dann in die Einrichtung am Theenser Anger, um sich anzumelden. Dazu setzt sich Hainer in den großen „Veranstaltungsraum“, damit nicht ein Schreibtisch zwischen ihm und den Flüchtlingen stehe. Dies würde nämlich sofort eine Atmosphäre wie beim Sozialamt transportieren, „wir versuchen hingegen eine entspannte Situation zu schaffen“. Im Anschluss folge eine Führung, wo den Menschen gezeigt werde, wo sie bedient werden und wo die Lebensmittel stehen, die sie sich einfach so mitnehmen können. „Trotz der steigenden Zahlen können wir unsere Kunden noch gut bedienen“, erklärt Hainer. Er wisse jedoch von anderen Tafeln, die bereits um Hilfe riefen. Zwei Gründe seien entscheidend für die gute Situation in der Kurstadt: „Wir können auf die haltbaren Lebensmittel aus den ,Ein Produkt mehr’-Sammlungen zurückgreifen, und wir verfügen über ein sehr gutes Netzwerk mit anderen Tafeln.“ So habe man einen guten Austausch mit den Einrichtungen in Springe und Hameln sowie mit der Bürgerhilfe Lauenau. „Außerdem sind wir immer bemüht, neue Quellen aufzutun, die uns mit Lebensmitteln versorgen. Seit Kurzem arbeite man mit einer Kartoffelschälfirma aus Wennigsen zusammen, von der die Ehrenamtlichen jede Woche sechs bis sieben Kisten mit Kartoffeln abholen könnten. Man sei auch bereit, längere Fahrstrecken in Kauf zu nehmen. „Wir müssen den Menschen aber auch klar machen, dass wir keine Vollversorgung betreiben, sondern nur Unterstützung leisten.“ Spannungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen habe es am Theenser Anger noch nicht gegeben. „Die Akzeptanz der Menschen in Bad Münder ist glücklicherweise sehr hoch.“
Von Mira Colic
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